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www.pressetext.de, 08.06.2010
Gentechnik-Experte Werner Müller meint: "Das große Problem bei der 'so genannten' Grünen Gentechnologie ist, dass sie nicht unter Kontrolle gehalten werden kann". Anders als bei Verschmutzung mit Chemikalien kann sich die Kontamination mit GVO trotz Produktionsstopp immer stärker werden. Dies liegt daran das sich Pflanzen vermehren können und dadurch die Kontamination mit GVO im Saatgut weiter steigt. Aus diesem Grund besteht beim Freisetzen von GVO immer die Gefahr das sich die GVO sich weiter verbreiten und in der Nahrungskette und dem Saatgut anreichern.
www.greenpeace.de, 06.06.2010
Greenpeace hat jetzt einen Saatgut-Skandal aufgedeckt. Der Skandal entwickelte sich unter den Augen des zuständigen Landwirtschaftsministeriums in Niedersachsen, welches seit Anfang März von den Saatgutverunreinigungen wusste. Es bleibt zu hoffen das nicht der Weg der Verunreinigung aufgeklärt werden kann und die Verantwortlichen für den entstandenen Schanden aufkommen müssen.
www.pressetext.de, 28.02.2010
Kaum ein Landwirt kommt ohne Sojaschrot für seine Tiere aus. Das meiste wird importiert. Doch die Futtermittelindustrie warnt vor einem Notstand: Dass die geringste Verschleppung von nicht zugelassenem genverändertem Material in den Lieferungen verboten ist, soll nun plötzlich ein Problem sein.
www.pressetext.de, 27.02.2010
www.spiegel.de, 14.04.2009
Die Maissorte MON 810 der Firma Monsanto darf in Deutschland nicht mehr angebaut werden. Das hat Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner entschieden.
www.boelw.de, 29.03.2009
BÖLW stellt Schadensbericht vor - Der Bericht zeigt, dass die Nutzung der Agro-Gentechnik keinen gesamtwirtschaftlichen Nutzen bringt. Vielmehr verursacht der Einsatz gentechnisch veränderter Pflanzen extrem hohe Kosten in der gesamten Lebensmittelkette. Sie entstehen durch stark steigende Saatgutpreise sowie erforderliche Maßnahmen zur Vermeidung drohender Resistenzen, der Trennung der Warenströme und Analysen. Dazu kommen Schäden in Höhe von einigen Milliarden US Dollar, die bei Mais und Reis durch Kontaminationen mit nicht zugelassenen Gen-Konstrukten verursacht wurden.
www.borkener-zeitung.de, 12.02.2009
Informationen wie es zu getechnisch manipuliertem Reis in deutschen Supermarktregalen kommen konnte gab es beim Vortrag in Saerbeck.
www.bund-nrw.de, 09.02.2009
In diesem Jahr wird es erstmals seit mehreren Jahren keinen Anbau und keine Freisetzung von Genmais in NRW geben! Bis zum heutigen Tage vermeldet das amtliche Standortregister bundesweit 219 Anbauflächen (2008: 239 Flächen) mit insgesamt 3728 ha (2008: 3207 ha); dies bedeutet, dass die Anzahl der Flächen gegenüber dem Vorjahr bundesweit gesunken ist und die angemeldete Genmaisfläche, die bis zur Aussaat erfahrungsgemäß noch deutlich abschmilzt, voraussichtlich auf Vorjahresniveau stagnieren wird.
Und es geht doch. Der Verein "Regionale Landwirtschaft" informiert in einer Broschüre über Gentechnik freie Futtermittel.