Netzwerk
Borken ohne genmanipulierten Mais

Mitglied im „Bündnis für den Erhalt der gentechnikfreien Landwirtschaft in Nordrhein-Westfalen“

News aus dem Oktober 2007, Teil 1, bis 20.10.07


Vorarlberger Mais ohne Gentechnik
Vorarlberg ORF, 19.10.07
Der Maisanbau in Vorarlberg ist auch 2007 gentechnikfrei geblieben. Nach Angaben von Agrarlandesrat Erich Schwärzler (ÖVP) wurden 17 Stichproben gezogen, dabei aber keine gentechnisch veränderten Organismen nachgewiesen.


Schöpfer-Spiele auf dem Acker
Borkener Zeitung, Elmar Ries, 17.10.07
Dr. Thierfelder, Monsanto,  zum Versuchsacker in Borkenwirthe und Gentechnik allgemein, sowie Statement von Dr. Ober, Nabu.
Daten zu Monanto.


Ministerium veröffentlicht keine Rapsfelder mit verunreinigter Saat
Welt-online, 17.10.07
Kiel (dpa/lno) - Die Verbraucher werden vermutlich nie erfahren, auf welche Rapsfelder in Schleswig- Holstein unwissentlich Saatgut mit genveränderten Anteilen gelangt ist. Der Umweltverband BUND hatte vom Agrarministerium die Bekanntgabe der Flächen verlangt. Das lehnte das Ressort nun ab.


Landwirtschaftsminister Uhlenberg beantwortet Fragen zum Genmaisanbau in Borken, 10.10.07Schreiben

Grüne Träume, schwarze Pflanzen und die Überwindung der Armut
Neue Züricher Zeitung, NZZ-online,
Freeman J. Dyson, 13.10.07
Die Auffassung, dass nach dem Jahrhundert der Physik nun mit dem einundzwanzigsten Jahrhundert die Ära der Biologie angebrochen sei, ist mittlerweile gängig und unbestritten. Auch hinsichtlich ihrer wirtschaftlichen Folgeerscheinungen, ihrer ethischen Implikationen und ihrer Auswirkung auf die Lebensqualität ist die Biologie mittlerweile wichtiger als die Physik.


Transparenz bei der Grünen Gentechnik in Schweden ist vorbildlich
Pressemitteilung der SPD-Bundestagsfraktion, 12.10.07
"Es ist unverständlich, warum der transparente Umgang mit der Grünen Gentechnik in Schweden zum Anlass eines Beschwerdebriefs der EU-Kommission an die schwedische Regierung geworden ist.
Vielmehr sollte diese Offenheit Vorbildfunktion für alle EU-Länder haben."

Nebenprodukte einer Gentechnik-Kartoffel vor der Zulassung als Futter
Der Standard, 10.10.07

"Die Zulassungswelle für Gentechnik-Pflanzen in der EU scheint weiterzugehen: Die Kommission arbeitet derzeit an der Zulassung weiterer Gentechnik-Maissorten als Lebens- oder Futtermittel; außerdem will die Brüsseler Behörde erlauben, dass Nebenprodukte der besonders stärkehaltigen gentechnisch veränderten Kartoffelsorte "Amflora"
verfüttert werden können."

Gentechnik im Wald kein Thema für die österreichische Forstwirtschaft
Österreich-Journal, 10.10.07

Gentechnisch modifizierte Bäume sind für die Forstwirtschaft kein Thema, teilt das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft mit.

Genmais am Flusslauf
Süddeutsche Zeitung, 9.10.07

Eine amerikanische Studie vermutet, dass Genmais in der Nähe von Flüssen den Wasserbewohnern schadet. Doch sie ist umstritten.
Das Bt-Toxin des genmanipulierten Maises gelangt gemeinsam mit Pollen, Blättern und anderen Pflanzenteilen in die Oberläufe von Flüssen, haben nun Ökologen der Universitäten von Chicago, Indiana und Southern Illinois gemessen. Das könne "unerwartete Folgen für ganze Ökosysteme haben‘‘, schreiben die Forscher im Fachjournal PNAS (Bd.104, S.16204, 2007).

Antwort der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag auf Aktion "Der Gentechnik kein Tor öffnen", 9.10.07
Zusammenfassung: Weil schon wir schon so viel genmanipuliertes Zeug essen - ohne es zu wissen -, kann das ruhig weitergehen.Gemeinsame Position zur Grünen Gentechnik in Frankfurt verabschiedet
genfood-wordpress, 8.10.07
Wachtberg (ots) - Zum Deutschen Imkertag 2007 trafen sich am Wochenende rund 600 Imkerinnen und Imker in Frankfurt am Main.
Wichtigstes Ergebnis in der Vertreterversammlung am Samstag war die einstimmige Verabschiedung eines gemeinsamen Positionspapiers zur Grünen Gentechnik. Der Beschluss verdeutlicht, dass die Imkerinnen und Imker in Deutschland mit übergroßer Mehrheit die Grüne Gentechnik ablehnen, da Bienen und Bienenprodukte in besonderer Weise von gentechnisch veränderten Organismen betroffen sind. Das gesamte Papier ist unter www.deutscherimkerbund.de/index.php?presse
veröffentlicht worden.

Gegenoffensive zur Gentechnik gestartet
Allgäuer Zeitung online, 6.10.07
Ostallgäu Auf Initiative der Bauerneinkaufsgemeinschaft Günzach (110 Mitglieder) startet der Kreisverband Ostallgäu des Bayerischen Bauernverbandes (BBV) in Zusammenarbeit mit dem Bio-Ring Allgäu eine Vortragsreihe zur Aufklärung über die Risiken der Grünen Gentechnik in der Landwirtschaft.
Schädlingsresistente Sorte
Der Mais hilft sich selbst

Frankfurter Rundschau, Stephan Bürnecke, 5.10.07
"Einem deutschen Zuchtunternehmen ist es gelungen, ohne den Einsatz von Gentechnik eine Maissorte zu entwickeln, die gegen den gefürchteten Maiswurzelbohrer resistent ist."
(TV Südbaden, 28.9.: Südwestsaat GbR in Rastatt);
Wieder ein Beweiß dafür, dass die Grüne Gentechnik völlig überflüssig ist.


Syngenta gewinnt Patentstreit mit Monsanto in den USA
Baseler Zeitung, 5.10.07
"Washington/Basel. Reuters/SDA/baz. Der Basler Agrochemiekonzern Syngenta hat im Patentstreit mit dem Konkurrenten Monsanto um gentechnisch verändertes Maissaatgut einen Sieg errungen. Das Appellationsgericht bestätigte ein entsprechendes Urteil einer Vorinstanz in Delaware vom Vorjahr, wonach zwei Monsanto-Patente nicht betroffen und ein drittes ungültig sei, wurde damit bekräftigt.
Bundesrat fordert weitere Erleichterung für den Anbau von Gen-Pflanzen
Umweltinstitut München e.V. - Newsletter  4. 10.07
Noch in diesem Herbst soll das neue Gentechnikgesetz verabschiedet werden. "Der Bundesrat fordert in seiner Stellungnahme unter anderem:
- das öffentlich zugängliche Standortregister zu anonymisieren,
- Naturschutzbehörden und -verbände ihr Mitspracherecht zum beim Anbau von Gen-Pflanzen in ökologisch sensiblen Gebieten zu nehmen,
- der Haftungsfall soll generell erst ab 0,9 Prozent Gentech-Verunreinigung eintreten.
Die gegen gentechnikfreie Landwirtschaft, Umweltschutz und Verbraucherrechte gerichteten Forderungen des Bundesrates dürfen vom Bundestag nicht akzeptiert werden. Beteiligen Sie sich am Protest und fordern Sie von den Regierungsparteien eine deutliche Verschärfung
des Gentechnikgesetzes! Unter folgendem Link finden Sie vorformulierte E-Mails, die Sie den Abgeordneten schicken können:
www.umweltinstitut.org/genprotest "

TrichoKarte/Kugel MAIS
AMW Nützlinge GmbH, 4.10.07
Der Maiszünzünsler lässt sich auch ohne Gentechnik wirkungsvoll bekämpfen: Neben Fruchtwechsel auf den Feldern und zeitgerechtem Pflügen gibt es eine einfache biologische Bekämpfungsmethode, die TrichoKarte/-Kugel MAIS.
"Die TrichoKugel MAIS wurde speziell für eine einfache Ausbringung der Schlupfwespen auf großen Flächen entwickelt. 2001 im Markt eingeführt, hat sie sich inzwischen in der breiten Praxis etabliert. Die Landwirte haben die eindeutigen Vorteile des Verfahrens erkannt: die hohe Produktsicherheit sowie das einfache Handling und Ausbringen der Kugeln im Feld. Die TrichoKugel besteht aus einem biologisch abbaubaren Kunststoff und verhält sich gegenüber Feuchtigkeit zuerst neutral."
Es geht also auch ohne Grüne Gentechnik.foodwatch gegen Zwangsernährung mit Gentechnik - foodwatch gegen McDonald's
Foodwatch newsletter vom 2.10.07
Das Thema Gentechnik im Essen ist derzeit im Gespräch wie seit langem nicht mehr. Die Zahl derjenigen, die Gen-Food ablehnen, wird immer größer - und das aus gutem Grund: Niemand weiß, was diese Technologie langfristig bewirkt. Das werden erst unsere Kinder und Kindeskinder mit absoluter Sicherheit erfahren! Denn welche Folgen die Eingriffe ins Erbgut haben, lässt sich nun mal erst nach Generationen feststellen. Mit anderen Worten: Wegen skrupelloser Geschäftemacherei und untätigen Gesetzgebern müssen unsere Kinder Versuchskaninchen spielen!

Alternativer Nobelpreis an Monsanto-Gegner
www.rightlivelihood.org, 02.10.07
"Der Alternative Nobelpreis im Wert von umgerechnet 220.000 Euro wird dieses Jahr unter vier Preisträgern aufgeteilt. Dazu gehört das kanadische Ehepaar Percy und Louise Schmeiser. Sie erhielten den Preis "für ihren Mut bei der Verteidigung der Artenvielfalt und der Rechte der Bauern, und dafür, dass sie die derzeitige ökologisch und moralisch perverse Auslegung des Patentrechts in Frage stellen"."

Imker fordern Bekanntgabe der Genraps-Standorte
MVregio, 2.10.2007
"Eutin/MVregio Die Imker von Bioland, Demeter und De Immen e.V. fordern eine Offenlegung der Standorte, auf denen in den vergangenen Wochen versehentlich gentechnisch verunreinigtes Raps-Saatgut ausgesät worden ist."

Gen-Technik war Thema am Altar
Befürworter und Gegner kamen zu Wort
Märkische Allgemeine, Uwe Klemens, 1.10.07

"Jüterbog. Erntedankfeste überall in der Region. Daran, dass Mais nicht gleich Mais, Brot längst nicht mehr gleich Brot ist, erinnerte ein Forum zum Thema Gen-Technik. Nach Erntedank-Gottesdienst und Brunch war gestern in der Jüterboger Nikolaikirche dazu geladen.
Landwirt Siegfried Schütze, zugleich Vorsitzender des Kreisbauernverbandes Teltow-Fläming, Öko-Bauer Volker Rottstock und Lebensmittel-Analytikerin Sabine Röllicke waren die Gesprächspartner, die vor dem Altar über Pro und Contra der sogenanten "Grünen Gentechnik" diskutierten und sich den Fragen der Zuhörer stellten."