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Borken ohne genmanipulierten Mais

Mitglied im „Bündnis für den Erhalt der gentechnikfreien Landwirtschaft in Nordrhein-Westfalen“

News aus dem August 2007 (Teil 2, 21. bis 26.08.)


Antonia: Sie wissen nicht was sie tun
promoshow.de, 24.08.2007

Die Tiroler Sängerin setzt sich durch Ihre Teilnahme an "Genfrei gehen" für eine gentechnikfreie Welt ein. "Gentechnik zerstört nicht nur die Umwelt sondern auch weltweit Millionen Arbeitsplätze in der Biobranche. Ich mache mich stark für eine gentechnisch freie Welt. In Tausenden von Jahren hat weder die Natur noch der Mensch Gentechnik für seine Weiterentwicklung benötigt. Es muss uns allen bewusst werden, dass ein Über- leben auf dieser schönen Erde nur im Einklang mit der Natur möglich ist. Wir alle tragen die Verant- wortung dafür."
Um der Aktion mehr Gehör zu verschaffen, veröffentlicht die naturverbundene Künstlerin zudem eine Single zum Thema: "Sie wissen nicht, was Sie tun"! Der Titel wurde von Josef Wilhelm, Vorstand der Rapunzel Naturkost AG, als Themensong zur Kampagne ausgewählt.


Horch, wer trampelt da im Felde?
Oberlausitz-Kurier, Ausgabe Bautzen, Löbau, Niesky, 23.8.07
Unbekannte haben in der Nacht zum vergangenen Montag bei Drehsa ein Maisfeld niedergetrampelt. Auf dem Feld tüftelte ein Gentechnik-Unternehmen an einer neuen Maissorte.


Deutsches Unternehmen verklagt US-Firmen wegen Gen-Reis
PR-inside.com, 23.08.2007
Little Rock (AP) Der deutsche Lebensmittelhersteller Rickmers Reismühle GmbH hat zwei Reisproduzenten in den USA verklagt, weil sie dem Bremer Unternehmen nicht genehmigten gentechnisch veränderten Reis geliefert haben sollen.


Rote Karte für Gen-Lobby - Demo-Wanderer "gehen genfrei"
osthessennews.de, 23.8.07
Mit der Aktion “Genfrei gehen”, will Wilhelm Akzente setzen und vor allem der “Gen-Lobby die rote Karte” zeigen. Ziel sei es, Mut zu machen und sich “konstruktiv positiv für eine gentechnikfreie Zukunft einzusetzen”. Aus diesen Gründen lud Wilhlem auch die osthessische Bevölkerung ein, ihn auf seiner Tour, die quer durch Deutschland bis nach Lindau am Bodensee führt, zu begleiten. Gestartet ist die Aktion Ende Juli in Lübeck. Etwa 1200 Kilometer werden, eingeteilt in 44 Etappen, zurückgelegt werden. Entlang der Route wird es immer wieder Veranstaltungen zum Thema Gentechnik geben. Experten werden Rede und Antwort stehen. Die Vorführung des Films “Leben außer Kontrolle” , schildert im Rahmen der Veranstaltungen, in eindrücklichen Bildern die Auswirkungen der Gentechnik auf den Menschen.
Siehe auch:

http://www.rapunzel.de/genfrei/


Japan gibt für Syngenta-Genmais
grünes Licht

Baseler Zeitung, 23.8.07
Tokio. SDA/Reuters. Japan hat wie erwartet eine Genmaissorte des Basler Agrochemie-Konzerns Syngenta zum Gebrauch als Tierfutter zugelassen. Zuvor war sie bereits für den Menschen als unbedenklich eingestuft worden.


Nationale Bewegungen gegen die Gentechnik fördern Demokratisierung der EU
Umweltschutz-NEWS.de, 22.08.2007
Ein Projekt des österreichischen Wissenschaftsfonds FWF belegt, dass die Mobilisierung der Bevölkerung in den einzelnen EU-Ländern nahezu gleichzeitig erfolgt und so öffentlichen Protest auf europäischer Ebene verstärkt. Damit liefert die Studie eine optimistische Aussicht auf wachsenden Einfluss der Bevölkerung auf EU-Entscheidungsprozesse.

Westlicher Maiswurzelbohrer nun erstmalig auch in Bayern
Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft, 22.08.2007

Am 14. August 2007 wurde bei Passau ein West- licher Maiswurzelbohrer (Diabrotica virgifera virgifera) in einer Pheromonfalle entdeckt. Damit ist der international gefürchtete Quarantäneschädling an Mais nach dem kürzlichen Fund in Baden-Württem- berg erstmals auch in Bayern aufgetreten.


Gentechniktag im Umweltgarten Wiesmühl
Traunsteiner Tagblatt, 22.8.07
Der Umweltgarten in Wiesmühl an der Alz stand am Sonntag ganz im Zeichen der Gentechnik – allerdings nicht pro, sondern kontra. Die Organisatoren, Georg Planthaler und »Zivilcourage«, hatten Referenten parat, die mit viel Überzeugungskraft darlegten, wie unnötig und gefährlich die »Grüne Gentechnik« für Mensch und Natur ist. Schon zu Beginn der Veranstaltung hat Pfarrer Peter Hullermann das Thema im Gottesdienst aufgegriffen: »Dem Herrgott nicht ins Handwerk pfuschen«.

Grüne Gentechnik - überflüssig und gefährlich
Karsten Jennerjahn, Präsident des Bauernbundes Brandenburg, Bauernzeitung / Genfood Blog bei WordPress.com
Produktionstechnischer Fortschritt durch Grüne Gentechnik ist also zur Zeit weder erkennbar noch absehbar. Eine Auswertung von 35 Ertrags- und Wirtschaftlichkeitsstudien aus den USA durch die Universität Kassel belegt eindrucksvoll, dass mit der Anwendung der Gentechnik bei Mais, Raps, Soja und Baumwolle in den vergangenen zehn Jahren keine positiven Auswirkungen auf Ertrag und Gewinn der Landwirtschaftsbetriebe verbunden waren.
Haftungsrecht und Patentrecht: Der Landwirt hat das Nachsehen.
Leider finden sich im Berufsstand auch immer einige, die sich von kurzfristigen Vorteilen ködern lassen. Bei der Abwehr der Grünen Gentechnik handelt es sich um eine Schlüsselfrage der unternehmerischen Freiheit unserer Betriebe.
Erstens müssen Lebewesen aus dem Patentrecht herausgenommen werden. Zweitens muss die Produkthaftung komplett durch die Hersteller übernommen werden.  Auf keinen Fall darf die Haftung auf die Landwirtschaftsbetriebe abgewälzt oder von der Gesellschaft übernommen werden, um eine angebliche Hochtechnologie zu fördern. Für diese politischen Forderungen steht der Bauernbund als Berufsvertretung der privaten Landwirte in den neuen Bundesländern.


FH Bingen: Honorarprofessuren für Dr. Gabriele Krczal und Prof. Dr. Andreas Pfützner
PM Fachhochschule Bingen, idw, 21.08.2007
Der Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz hat die Leiterin der RLP Agroscience GmbH, Dr. Gabriele Krczal (48), und den Geschäftsführer des Instituts für klinische Forschung und Entwicklung GmbH (IKFE), Professor Dr. Andreas Pfützner (47), auf Vorschlag des Fachbereichs 1 - Life Sciences and Engineering zu Honorarprofessoren an der Fachhochschule Bingen bestellt.
Dr. Krczal wird die Lehrveranstaltungen zur grünen Gentechnik übernehmen. Sie ist Geschäftsführerin der RLP Agroscience GmbH und Leiterin des AlPlanta Institut for Plant Research in Neustadt/Weinstraße. Sie arbeitet nahe an gentechnisch veränderten Produkten und verfügt über einen hohen objektiven Bezug zur Praxis. Unter ihrer Leitung wuchs das AlPlanta Institut zu einer Einrichtung mit derzeit rund 50 Mitarbeitern, die deutschlandweit ihresgleichen sucht. Aufgabe des Instituts ist es, mit biotechnologischen Methoden landwirtschaftliche Produkte zu verbessern und insbesondere die Wettbewerbsfähigkeit von Sonderkulturbetrieben zu unterstützen. Darüber hinaus betreibt das Institut Grundlagenforschung im Bereich Epigenetik. Für die Landwirtschaft in der Pfalz, eines der größten Weinanbaugebiete Deutschlands, ist die Anwendung der Biotechnologie ein wichtiges Standbein. Die Forschungsergebnisse des Institutes werden in die Praxis umgesetzt. Dr. Krczal ist eine in der nationalen und internationalen Forschungsgemeinschaft der Grünen Gentechnik und Biotechnik anerkannte Kapazität.