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Borken ohne genmanipulierten Mais

Mitglied im „Bündnis für den Erhalt der gentechnikfreien Landwirtschaft in Nordrhein-Westfalen“

News aus dem
Juni 2007 (Teil 2,  13. bis 30.06.)


Irrfahrt ohne Ende

Financial Times Deutschland, Thomas Deichmann, 30.6.07

Die Novelle des Gentechnikgesetzes ist erneut verschoben worden. Erst im Herbst soll es weitergehen - genauer: nach dem CSU-Parteitag im September.


DUMA verabschiedet Gesetzentwurf gegen Genfood

BioFach Newsletter, 29.6.07,
aus: kommersant.com, 20.6.07
Der Sicherheitsrat des russischen Parlaments hat einen Gesetzentwurf verabschiedet, der Produktion und Verkauf gentechnisch veränderter Lebensmittel verbietet.


SPD-Verbraucherexperten in den Ländern, im Bund und in Brüssel positionieren sich zur geplanten Änderung des Gentechnikgesetzes

Campact.de, 29.6.07
Immerhin plädieren die SPD-Politiker für Änderungen am vorliegenden Referentenentwurf und stützen damit Forderungen der Gentechnik-Gegner, u.a.:
Keine Aufweichung des Gentechnikrechts zu Lasten der gentechnikfreien Lebensmittelproduktion!
SPD-Papier


Bundespräsident Köhler
beim Deutschen Bauerntag

Frankfurter Neue Presse, 28.6.07

Köhler sprach sich dafür aus, die Chancen der Grünen Gentechnik für die Landwirtschaft, den Umweltschutz und die Verbraucher zu nutzen. Oberstes Ziel des deutschen Gentechnikrechts müsse aber der Schutz von Mensch und Umwelt bleiben. «Wenn Landwirte sich für die Grüne Gentechnik entscheiden, dann darf das keine Nachteile für die Verbraucher oder die Landwirte in der Nachbarschaft haben, die sich gegen diese Technik entschieden haben.»


OVG Berlin-Brandenburg: Bio-Imker contra “Gen-Mais”

OVG BB, Pressemitteilung, 28.6.07

Ein Brandenburger Bio-Imker unterlag auch in zweiter Instanz in einem verwaltungsgerichtlichen Eilrechtsstreit um den Anbau von gentechnisch verändertem Mais.

Beschluss des 11. Senats vom 27. Juni 2007 - OVG 11 S 54.07

Stellungnahme der Anwälte des Imkers


Angriff der Unfruchtbaren

Handelsblatt, 28.6.07, Susanne Donner
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) eint ein ungewöhnliches Interesse: Sterile Insektentechnik, also unfruchtbar gemachte, genveränderte Insekten, die Schädlinge ausrotten sollen. Und sie eint auch der Wunsch, damit wenig Aufmerksamkeit zu erzielen. Kritiker warnen vor unabwägbaren Risiken.

Zu dem Artikel gibts noch ein interessantes Lied.
Franz Hohler, Der Weltuntergang ;-)


"Monsanto tötet"

indymedia.org, 28.6.07
Teil 1

  1. Monsanto in Chile
  2. Internationale Kampagne Kolumbien
  3. Monsanto in Mexiko
Teil 2
  1. Das Imperium MONSANTO
    und die Zerstörung des Mais
  2. Die Ratten von MONSANTO
  3. So etablierten MONSANTO und andere
    die Konzernoligarchie

Aus den Erfahrungen anderer lernen!! Hier direkt als Textfile


Monsanto mit massivem Gewinnanstieg

derStandard.at, 28.6.07
St. Louis. Der US-Saatgut- und Herbizid-Anbieter verdiente dank starker Umsatzsteigerungen bei Maissaatgut-Produkten glänzend.
Monsanto hat in dem am 31. Mai beendeten Dreimonatsabschnitt den Gewinn gegenüber der entsprechenden Vorjahreszeit um 71 Prozent auf 570 Mio. Dollar (423 Mio. Euro) erhöht. Der Gewinn je Aktie legte auf 1,03 (0,60) Dollar zu. Der Quartalsumsatz erhöhte sich ebenfalls beeindruckend um 23 Prozent auf 2,8 Mrd. Dollar.


Griechenland verlängert Verbot für Gentech-Mais
Baseler Zeitung online, 27.6.07

Athen. AP/baz. Griechenland hat ein Verbot für gentechnisch veränderte Maissaat des US-Konzerns Monsanto am Dienstag um zwei weitere Jahre verlängert. Darüber hinaus wurde das Verkaufs- und Anbauverbot für die Saatsorte MON810 von 31 auf 51 Varianten ausgedehnt, wie der stellvertretende Landwirtschaftsminister Alexandros Kondos sagte.  Trotz Drucks aus der EU hat Athen seit April 2005 Verbote gegen die Maissorte MON810 verhängt und verlängert. Das Landwirtschaftsministerium erklärte, das Verbot stütze sich auf wissenschaftliche Erkenntnisse, die eine mögliche Gefahr für die menschliche Gesundheit und die Imkerei beträfen.


Gen-Mais vor Gericht

Greenpeace, Michael Richter, 26.6.07
Greenpeace klagt zusammen mit Imkern und Umweltgruppen: Die Pflanzen müssen noch vor der Blüte vom Feld geholt werden, um die Umwelt - besonders die Honigbienen - zu schützen.

Honigbiene Die Klage stützt sich unter anderem auf konkrete Hinweise auf eine Gefährdung der Umwelt, die Greenpeace im aktualisierten Report "Gift im Gen-Mais" zusammengestellt hat.


Keine EU-Zulassung für Gentechnik-Mais "Herculex"

derStandard.at/Wissenschaft, 25. Juni 2007
Brüssel - Die Zulassung einer neuen gentechnisch veränderten Maissorte ist am Montag im zuständigen EU-Expertenausschuss vorläufig gescheitert.


Aktionstour in 25 Städte startet am 23.6.07

Campact, 22.6.07
In 25 größeren Städten verlangt Campact von den Abgeordneten, dass sie ihren Wählern eine Antwort auf die auf Plakatwänden gestellte Frage geben: „Gentechnik im Essen per Gesetz – Machen Sie da mit?"
Bleiben Sie dran! Verfolgen Sie die Aktionstour in Campact-Tourblog.
Siehe auch links unter "Mitmachaktionen"


Wird in Brandenburg illegal Genmais angebaut?

MOZ 21.6.2007
Der Frage, ob in Brandenburg illegal Genmais angebaut wird, geht Greenpeace mit einer Probeentnahme nach. Die Proben werden jetzt in unabhängigen Laboren untersucht.

Wenn sich der Befund bestätigt, ist das ein klares Zeichen dass eine Koexistenz nicht möglich ist. Denn entweder wurde hier grob fahrlässig gehandelt, oder es ist durch den alltäglichen Betrieb zu den Verunreinigungen anderer Felder gekommen.

In beiden Fällen sollte sich die Politik dies als mahnendes Beispiel merken, wenn über das neue Gentechnikgesetz abgestimmt wird.


FDP entlarvt

Berlin (dpa, 20.6.07)
Die Bundesregierung sieht gesundheitliche Risiken für Schmetterlinge und andere Insekten beim Anbau der Genmaissorte MON 810.
Noch am 19.6. hatte FDP-MdB Happach-Kasan in einer Pressemitteilung behauptet: "Die Forderung nach einem Anbauverbot für Bt-Mais ist wissen- schaftlich nicht gerechtfertigt."


Auch 2. Feld kaputt: Gießen als Kampfplatz

indymedia,14.06.2007
Gestern wurde das einem Hochsicherheitsbereich ähnelnde Feld von Unbekannten attackiert und offenbar erheblich beschädigt . Kein Täter wurde gefasst – trotz Security, Wachhund, Flutlicht, Kameraüberwachung und ständigen Polizeistreifen am Feld entlang.


Monsanto-Gen-Mais schlägt bei Ratten auf Herz und Nieren

Greenpeace, 14.06.2007
Auch der Gen-Mais NK603 der Gentechnikfirma Monsanto ist möglicherweise gesundheitsgefährdend. Das ist das Ergebnis eines heute von Greenpeace vorgestellten Reports der französischen Expertengruppe CRIIGEN. Sowohl NK603 als auch MON863 sind in Deutschland als Lebens- und Futtermittel zugelassen.


Feldbefreiung in Mecklenburg Vorpommern
Indymedia, 13./14.06.2007
In der vergangenen Woche wurden von Unbekannten Felder in Mecklenburg-Vorpommern von gentechnisch verändertem Mais befreit.
In MV gibt es offiziell insgesamt 15 Felder, auf welchen GVO freigesetzt werden.