Lässt sich das globale Ernährungsproblem endlich lösen – ohne Gen-Technologie? Dieses Buch lüftet das Geheimnis einer sensationellen biologischen Entdeckung beim Pharmariesen Ciba (Novartis): In Laborexperimenten hatten Forscher dort Getreide und Fischeier einem »elektro- statischen Feld« ausgesetzt – also einem simplen Hochspannungsfeld, in dem kein Strom fliesst. Resultat: Wachstum und Ertrag konnten auf diese Weise massiv gesteigert werden! Gleichzeitig wuchsen so völlig überraschend »Urzeitformen« heran, die längst ausgestorben sind.
Der Pharmakonzern patentierte das revolutionäre Verfahren – und unterband die Forschung. Warum? Weil »Urgetreide« aus dem Elektrofeld im Gegensatz zu modernen Saatgut-Züchtungen kaum Pestizide benötigt – also Pflanzenschutzmittel, wie sie Ciba damals vorrangig vertrieb. Die Elektrofeld-Technologie ist die ökologische Alternative zum umstrittenen Gentech-Saatgut. Im Großversuch soll sie nun Bauern in Afrika kostenlos zur Verfügung gestellt werden.
Herbig Verlag, München, 2007, 240 Seiten, 65 Fotos
ISBN 978-3776625349,
EUR 19,90
emu-Verlag, ISBN 3-89189-152-0, 16,80 €
Die dunkle Seite der Gen-Manipulation
KOPP-Verlag, 19,90 €
Interview von Gerhard Wisnewski mit William Engdahl (Hören)
Unrast-Verlag, ISBN 3-89771-416-7, Münster, 2002, 176 Seiten, 14 Euro,
Misereor
2005, 42 Seiten. DIN A5
Best.-Nr 5445 04-M7 - 2,80 €
Asiatische Bauerninitiativen im Kampf gegen den Hunger
Das Heft zeigt Alternativen zu teuren High-Tech-Lösungen der Industrie, wie gentechnisch verändertem Saatgut, auf.
Mute Schimpf, 2006, AbL Bauernblatt Verlags-GmbH, 3,00 Euro
downloadBUND, 3. komplett aktualisierte Auflage, Nov. 2006, download
Ute Sprenger
zu beziehen über das Die 38-seitige Din-A4-Broschüre kann bestellt werden im Büro des GeN (Brunnenstraße 4, 10119 Berlin, Telefon: 030-6857073, Fax: 030-6841183, gen@gen-ethisches-netzwerk.de).
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Wo wird Saatgut produziert? Unter welchen Bedingungen findet die Vermehrung statt? Ute Sprenger berichtet, wie die führenden Gentechnikunternehmen z. B. in den ländlichen Regionen Costa Ricas neu gezüchtete Sorten für den eigenen Versuchsanbau vermehren. Dabei profitieren die Unternehmen von nicht existierenden Regelung zum Anbau gentechnischer Pflanzen. Die Autorin zeigt, wie die Unternehmen die Bevölkerung, Verpächter und Arbeiter über die Hintergründe ihres Handelns bewusst im unklaren lassen. Mit der Folge, dass sich die gentechnischen Pflanzen unkontrolliert ausbreiten und teilweise sogar in Gärten angebaut und verzehrt werden. Die Broschüre zeigt viele Beispiele einer schleichenden Kontamination. Sie zeigt wie effektiv die Lobbyarbeit der Gentechnikkonzerne ist und wie skrupellos ihr Vorgehen.